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Nahversorgung mit Lebensmitteln sichern
Christoph Zörb über Dorfläden und den Einkauf vor Ort
Im Solmser Ortsteil Albshausen wollen Bürger jetzt die Frage der Nahversorgung mit Lebensmitteln selbst in die Hand nehmen. Ein Dorfladen soll entstehen. Ob so etwas auch in der Gemeinde Greifenstein denkbar ist, darüber hat der Gemeindevertreter Norbert Schäfer mit Bürgermeisterkandidat Christoph Zörb gesprochen.
CDU Greifenstein nominiert Christoph Zörb
Politisches Schwergewicht soll Bürgermeister werden
G R E I F E N S T E I N - Jetzt ist es offiziell: Christoph Zörb tritt im Mai bei der Bürgermeisterwahl in Greifenstein an. Die Mitglieder der CDU wählten den 43-Jährigen Referatsleiter im Umweltministerium am Donnerstag einstimmig bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Holzhausen.
In einer engagierten Rede hatte sich der Katzenfurter zuvor den Parteimitgliedern und Gästen vorgestellt. Dabei versicherte er den Zuhörern, dass Greifenstein für ihn keine Durchgangsstation sei. "Ich bin gekommen, um zu bleiben." Er trete an, weil er davon überzeugt sei, einen Beitrag für eine gute Zukunft leisten zu können.
Er sei bekannt als Mann klarer Worte. „Aber ich bin nicht Derjenige, der von außen kommt und hier alles schlecht redet.“ Im Gegenteil: Greifenstein sei eine lebenswerte Gemeinde mit starken Dorfgemeinschaften. Man müsse jedoch Klartext reden über die Herausforderungen des vorausgesagten starken Bevölkerungsrückgangs sowie über die maroden Gemeindefinanzen. "Denn, wenn wir nicht kräftig gegensteuern, endet es schlimm. Und dann müssen die Bürger die Zeche zahlen."
Sparen ist nötig - aber kein Dienst-Mercedes für den Bürgermeister
Ein eiserner Sparkurs sei deshalb ohne Alternative. Möglichkeiten zum Sparen in der Verwaltung gebe es durch die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden. Trotzdem bleibe das Rathaus in Beilstein die Anlaufstelle für die Bürger. Der derzeitige Amtsinhaber tue zu wenig, um die Finanzen in Ordnung zu bringen.
„Die Treppe wird von oben gekehrt. Andersherum macht es keinen Sinn. Deswegen wird meine erste Amtshandlung als Bürgermeister sein, dass der Dienst-Mercedes zurück gefahren wird - zum Händler auf den Hof“, versprach der Kandidat den Zuhörern. Ein Dienstwagen passe nicht zum nötigen Sparkurs. "Ich will überhaupt nichts davon hören, welche tollen Rabatte die Kommunen bekommen. Ich fahre mit dem eigenen Auto und werde auch keine dienstlichen Fahrten mit der Gemeindekasse abrechnen."


